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Massenbesichtigungen

Massenbesichtigungen sind eine unerfreuliche Erscheinung. Den Wohnungssuchenden zeigen sie vor allem, dass die Wohnungssuche einer Lotterie ähnelt. Eigentlich zeigen Massenbesichtigungen aber nur, dass die Politik versagt hat, es zu wenig Wohnungen am Markt gibt oder der Wohnungsmarkt fehlgesteuert ist. Gibt es beispielsweise eine Mietpreisbremse, bedeutet es zuerst, dass der tatsächliche Mietwert nicht dem Markt entspricht. Dies mag gut sein für das Portemonnaie der Mieter, kann aber zu dem beschriebenen Effekt führen. Für uns als Makler sind Massenbesichtigungen eigentlich nur der hilflose Versuch, mit einer hohen Nachfrage umzugehen. Es ist auch ein Zeichen von fehlender Professionalität und führt nie einer guten Dienstleistung für den Vermieter. Unsere Wohnungsmakler vermeiden dieses Verfahren und laden Mietinteressenten individuell ein. Es wird nur in kleinen Gruppen von 1-3 Mietinteressenten besichtigt. Es stellt sich hier dann die Frage, warum nicht nur Einzelbesichtigungen gemacht werden? Ganz einfach, weil nach unserer Erfahrung jeder zweite Eingeladene nicht zur Besichtigung kommt. Dementsprechend werden also etwa 5 Wohnungssuchende von uns eingeladen. Allerdings, und dass muss auch an die Adresse der Mietinteressenten gesagt werden, können wir bei einer hohen Anzahl von Wohnungsanfragen, auch nicht jeden Mietinteressenten kontaktieren.